Frühlingsputz im Schlafzimmer:
So halten Sie Ihr Bett sauber

Mehr Betthygiene dank diesen Tipps

Im vergangenen Monat waren wir alle viel zuhause – und haben entsprechend auch mehr Zeit im Bett verbracht oder dieses gar zeitweise zum Büro umfunktioniert. Aber wer mehr im oder auf dem Bett ist, sollte sich auch um mehr Betthygiene bemühen – und damit ist nicht nur das Staubwischen unter dem Bett gemeint. Machen Sie also einen Frühlingsputz im Schlafzimmer und sorgen Sie für ein sauberes Bett und eine frische Matratze. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihr Bett hygienisch halten können und worauf insbesondere Allergiker achten sollten.

Was macht ein hygienisches Bett aus?

Wir alle geben kontinuierlich Wärme, Feuchtigkeit und Hautpartikel an unsere Schlafumgebung ab – und schaffen so ideale Bedingungen für Pilze, Milben und Bakterien. Damit Ihr Bett dennoch sauber und hygienisch bleibt, sollten Sie es richtig pflegen. Für ein ideales Schlafklima ausschlaggebend sind sowohl Duvet und Matratze als auch Kissen, Bettwäsche und Nachtbekleidung. Dieses Gesamtsystem sollte optimal auf Ihre individuellen Bedürfnisse hinsichtlich Wärmerückhaltevermögen, Atmungsaktivität und Durchlüftung abgestimmt sein und ausreichend gepflegt werden.

So halten Sie Ihr Bett sauber

1. Lüften Sie Ihr Schlafzimmer regelmässig

Sorgen Sie für ein angenehm kühles Raumklima in Ihrem Schlafzimmer. Das liegt in der Regel zwischen 16 und 18 Grad. Vergessen Sie nicht, täglich nach dem Aufstehen – beispielsweise während dem Frühstücken oder Duschen – Ihr Zimmer, aber auch Kissen, Bettdecke und Matratze auszulüften. Andernfalls kann die Feuchtigkeit der Nacht nicht entweichen. Daunen- und Federdecke müssen zudem ausgeschüttelt werden, damit die Füllung nicht verklebt oder an Rückstellkraft verliert.

2. Wenden Sie Ihre Matratze

Dass man die Matratze ab und zu wenden sollte, wissen die meisten. Aber warum eigentlich? Liegt man lange auf derselben Seite der Matratze, bilden sich Liegemulden. An dieser Stelle ist die Stützung des Materials eingeschränkt – wer also im Schlaf die Position verändert, wird dann nicht mehr optimal unterstützt. Dauerhaft kann das zu Rücken- und Kopfschmerzen führen. Zudem begünstigt ein regelmässiges Wenden der Matratze deren optimale Abtrocknung. Es lohnt sich darum, die Matratze jedes Mal zu wenden, wenn Sie sie frisch beziehen.

Apropos Matratze: Wer seine Matratze reinigen will, kann den Matratzenbezug waschen. Wie oft und bei welcher Temperatur der Bezug gewaschen werden kann, lesen Sie am besten auf der Waschanleitung nach. Alle BICO Matratzenbezüge können bei 60° gewaschen werden und passen problemlos in eine Haushaltswaschmaschine. Eine 60°-Wäsche tötet die Milben, Bakterien und Viren im Matratzenbezug ab.

Was gilt es bei der Wahl der Duvets zu beachten?

3. Wählen Sie Duvet und Bettwäsche weise

Bettdecke ist nicht gleich Bettdecke: Wählen Sie eine Bettdecke, die eine optimale Klimaregulation gewährleistet, sodass Sie nicht schwitzen oder frieren, und die auf Ihren individuellen Bedarf ausgerichtet ist. So gibt es beispielsweise Füllungen mit unterschiedlichen Eigenschaften und verschiedenen Wärmegraden. Je nach individueller Präferenz eignen sich spezifische Sommer-, respektive Winterduvets oder ein Ganzjahresduvet. Die Bettwäsche sollten Sie übrigens alle zwei Wochen waschen – bei starkem Schwitzen und im Sommer noch häufiger. Achten Sie beim Kauf der Bettwäsche darauf, dass sich diese subjektiv angenehm anfühlt und luftdurchlässig ist.

4. Schlafanzug: luftdurchlässig und frisch

Aus Sicht der Betthygiene lohnt es sich, einen Schlafanzug zu tragen. Dieser verhindert, dass der Schweiss von der Bettwäsche aufgenommen wird und sorgt dafür, dass Ihr Bett länger frisch bleibt. Voraussetzung dafür ist, dass Sie Ihren Schlafanzug regelmässig, d.h. zweimal wöchentlich, wechseln und für Sommer und Winter das passende Material wählen: In der wärmeren Jahreszeit empfehlen sich Stoffe wie Leinen oder Seide, denn diese sind atmungsaktiv, während an kälteren Tagen Flanell oder Wolle wärmend sein kann.

BICO schreibt über ein sauberes Bett

Matratzen-Tipps für Allergiker

Wer unter Milbenallergie leidet, hat ein besonders grosse Bedürfnisse nach Bettpflege, denn in Matratzen verstecken sich am meisten Hausstaubmilben. Dies liegt daran, dass in Matratzen ideale Bedingungen für Milben herrschen: feucht-warmes Klima und abgestorbene Hautzellen, die als Nahrung der Milben dienen. Milbenallergiker reagieren übrigens allergisch auf den Milbenkot – den reizauslösenden Staub, der über die Atemwege aufgenommen wird.

Damit Allergiker trotzdem gut schlafen können, gibt es Produkte, die Abhilfe schaffen können: Spezielle Schutzbezüge (sog. Encasings) sorgen mit ihrer engmaschigen Struktur dafür, dass abgestorbene Hautzellen nicht in die Matratze gelangen, den Milben dadurch die Nahrung entzogen wird und sie schliesslich sterben. Optimale Encasings sind atmungsaktiv und wasserdampfdurchlässig, sodass Schweiss einfach abtransportiert werden kann. Achten Sie beim Kauf eines Schutzüberzugs darauf, dass dieser waschbar ist. Zusätzlich können Sie das Encasing mit einem Milbenspray behandeln. Alle BICO Matratzen sind übrigens mit einem antiallergischen Matratzenbezug erhältlich.

Zudem sollten Allergiker Staubfänger wie textile Materialien, offene Regale und Zimmerpflanzen meiden, die Kleidung abends in einem anderen Raum ablegen und das Schlafzimmer regelmässig staubsaugen und feucht wischen. Vermeiden Sie Luftbefeuchter – denn diese schaffen ideale Lebensbedingungen für Milben.

Wir alle sollten also nicht nur beim Frühlingsputz, sondern längerfristig für eine optimale Betthygiene sorgen. Waschen und pflegen Sie Ihren Matratzenbezug, Duvet, Bettwäsche und Pyjama regelmässig – und profitieren Sie von erholsamerem Schlaf.