Schlafstörungen und Schlaflosigkeit: So beeinflusst Stress unseren Schlaf

eine Frau sitzt mit dem Kopf auf den Knien auf einem Bett

Die Schweiz ist gestresst. Denn viele Schweizer:innen müssen tagtäglich einen hektischen Alltag, viele Termine, die Familie und den Beruf unter einen Hut bringen. Bei dem Versuch, all diesen Verpflichtungen gerecht zu werden, steigt der Stresspegel. Kommt dies häufiger vor, können viele abends aufgrund von andauernder Anspannung nicht abschalten. Unsere Schlafstudie zeigt, dass 34% der Schweizer Bevölkerung nachts unter Verspannungen leidet und 20% unter Nervosität. Diese Symptome können nicht nur zu Einschlafproblemen, sondern auch zu Schlafstörungen und Insomnie führen. Welche Einflüsse noch relevant sind und wie man Stress für einen besseren Schlaf reduzieren kann, erfahren Sie hier.

 

Stress im Alltag führt zu Einschlafproblemen

Was ist Stress?

Stress wird im Volksmund oft mit Überbelastung gleichgesetzt. Doch Stress ist eigentlich nur eine natürliche Reaktion des Körpers auf innere und äussere Reize. Dabei sollte ein gesunder Stress in kurzfristigen Phasen den Körper zu Höchstleistungen antreiben. Regenerationsphasen helfen dem Körper, nach den Stressphasen wieder zur Ruhe zu kommen. Andauernder Stress hingegen kann krank machen und unter anderem das Immunsystem schwächen, da das Gehirn und das vegetative Nervensystem durch sogenannte Stressfaktoren überreizt werden und nicht genügend Ruhephasen eintreten. Typische Stressfaktoren können Lärm, Arbeitsstress, ein schlechtes Arbeitsklima und Unzufriedenheit sein. Im privaten Bereich können Beziehungs- oder Familienprobleme zu vermehrtem Stress führen. Seit Anfang 2020 ist nun auch die Pandemie und deren Folgen ein grosser Stressfaktor. Viele Leute sind unsicher oder haben Angst vor der Zukunft. Durch diese ständige Anspannung wird auch unser Hormonsystem direkt beeinflusst, da die Nebenniere Cortisol ausschüttet, was unter anderem die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin verhindert. So kommt es, dass wir gar nicht erst einschlafen können und wir uns nicht ausreichend regenerieren können. Dies wiederum führt zu einer Abnahme der Leistungsfähigkeit, erhöht Konzentrationsstörungen und Schlafstörungen und führt zu einem geschwächtem Immunsystem.

Und die Schweiz? Wie gestresst ist die?

Mit so vielen Stressfaktoren ist es kein Wunder, dass der Anteil der gestressten Schweizer Einwohner jährlich ansteigt. Ganze 31% der Schweizer Bevölkerung fühlt sich laut der ersten Schweizer Schlafstudie gestresst. Dies überträgt sich auch nachts auf das Schlafen. 19% der Schweizer:innen gibt an, am Morgen kein Erholungsgefühl zu empfinden und 22% fühlen sich sogar gerädert. Das Tessin beispielsweise liegt mit 13% sogar an erster Stelle, wenn es darum geht, nicht ausgeschlafen zu sein. So leiden Betroffene unter Erschöpfung und erhöhter Müdigkeit.  Insbesondere das Ein- und Durchschlafen werden dadurch zu einer Herausforderung. 16% der Schweizer:innen brauchen ganze 30 Minuten um einzuschlafen. Dann kommt es sogar vor, dass Betroffene komplett schlaflose Nächte erleiden. Und wer nicht gut schläft, ist anfälliger für neuen Stress. Ein Teufelskreis entsteht, aus dem man nur schwer wieder ausbricht.

Diagramme der Schweizer Bevölkerung im Schlafmangelbezug

Kann die richtige Schlafunterlage der verursachten Müdigkeit entgegenwirken?

Lange Spaziergänge, gemeinsames Kochen, ein gutes Buch, Yoga oder eine warme Dusche: Viele Menschen versuchen auf ganz unterschiedliche Art und Weise Ruhe und Entspannung nach einem stressigen Tag zu finden. Wer solche Entspannungsrituale hat, senkt sein Stresspegel massiv. Dadurch verbessert sich auch die wahrgenommene Schlafqualität deutlich. Auch die richtige Schlafunterlage kann einen direkten Einfluss auf die Schlafqualität haben. Studien belegen, dass sogar Menschen mit Schlafstörungen und Schmerzen Erleichterung finden, indem sie nachts ergonomisch entlastet werden. Dabei spielen Elemente wie Materialien, Typologie, der Matratzenaufbau und der Härtegrad eine wichtige Rolle. Unser Blogbeitrag «Beugen Sie Rückenschmerzen vor – mit der passenden Matratze» zeigt Ihnen, worauf es beim Matratzenkauf ankommt. Zum 160-jährigen Bico Jubiläum haben wir die Entspannungsmatratze BodyJubilé entwickelt. Der hier integrierte Topper nimmt jede Körperform passgenau auf und schmiegt sich sanft an den Ruhesuchenden an. Die differenzierte Zonierung unterstützt die Tiefenmuskulatur, damit diese sich völlig entspannen kann. Mehr Informationen dazu finden Sie auf «www.bico.ch/matratzen/#bodyjubile».

Tipps: So können Sie Stress reduzieren und besser schlafen

Machen Sie tagsüber kleine Pausen

Vor allem die Arbeit ist für viele ein hoher Stressfaktor, weswegen kleine Abgrenzungen wichtig sind. Besonders schwierig wird es, wenn das Homeoffice keine räumliche und geistige Trennung zwischen Arbeit und Privatleben bietet. Deswegen sollte man sich durch den Tag hindurch kleine Pausen kreieren. Das können ein Mittagsspaziergang, die Lieblingsmusik oder ein leckerer Tee oder Zvieri sein.

Sorgen Sie für die richtige Schlafunterlage

Auch in der Nacht kann der Körper weiter angespannt sein. Helfen Sie ihm loszulassen indem Sie eine komfortable, ergonomische und auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Schlafunterlage haben. Falls Sie sich zum Thema Härtegrad besser informieren möchten, können Sie unseren Blogbeitrag «So finden Sie den richtigen Härtegrad für Ihre Matratze» lesen.

Vor dem Schlafengehen lohnen sich Entspannungsübungen

Denn nach einem langen Tag sind die Muskeln oftmals verkrampft und der Kopf überbeansprucht weswegen man sich oftmals gestresst fühlt. Um dem entgegen zu wirken, können Yoga-, Dehn oder auch Atemübungen vor dem Zubettgehen ausgeführt werden. So können kleine wie grosse Muskelpartien gelockert, die Atmung reguliert und das vegetative Nervensystem entlastet werden. Dies unterstützt Körper und Geist, um sanft zur Ruhe zu kommen. Schon nach einer 15-minütigen Übungseinheit setzt ein erhöhtes Wohlbefinden ein.

Drei Piktogramme zeigen Schlaftipps

Fazit

Ein dauerhaft erhöhter Stresspegel führt zu Nervosität und zu schlechterer Nachtruhe. Versuchen Sie Ihren Alltag zu entschleunigen und bewusste Pausen für Entspannung einzuplanen. Vor allem die Zeit vor dem Einschlafen sollte ganz Ihnen gehören und dem Entspannen gewidmet sein – auf Ihre individuelle Art. Kombiniert mit einer passenden Schlafunterlage sorgt dies für einen besseren Schlaf. Alle Ergebnisse der ersten Schweizer Schlafstudie finden Sie hier:  www.schlafstudie.bico.ch.