So schläft die Schweiz

Ein Mann und eine Frau liegen im Bett und schlafen

Ohne einen gesunden Schlaf leidet nicht nur unser seelisches Wohlbefinden, sondern auch unsere körperliche Gesundheit. Darum setzt sich BICO bereits seit 160 Jahren für einen qualitativ hochwertigen Schlaf und innovative Schlaflösungen ein. Um die Bedürfnisse unserer Kunden besser verstehen zu können und ihnen die bestmöglichen Produkte zu bieten, wurde eine Schlafstudie mit dem Marktforschungsunternehmen LINK durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass unter anderem die Ergonomie, Stress und das Klima einen direkten Einfluss auf die Schlafqualität haben.

 

Einschlafprobleme oder Mittagsschläfchen: Das sind die Schlafgewohnheiten der Schweizer und Schweizerinnen

So viel Zeit muss sein: 7 bis 9 Stunden Schlaf pro Nacht ist der Durchschnittswert, den Ärzte für eine optimale Nachtruhe empfehlen. Die Mehrheit der Schweizer:innen hält sich daran und schläft im Schnitt unter der Woche etwa 7 Stunden, wobei die meisten unter der Woche um 22 bis 23 Uhr zu Bett gehen. Am Wochenende lassen sich die Befragten etwas mehr Zeit und gehen um 23 bis 24 Uhr zu Bett – 20% schlafen dann ganze 9 Stunden lang. Doch nicht jeder schläft gleich sofort ein: Nur 28% der Befragten gab an, innerhalb der ersten 5 bis 10 Minuten einzuschlafen. Das heisst, dass jede fünfte Person Einschlafprobleme hat. Das wirkt sich auf die Länge der Nachtruhe aus, weswegen 1 von 10 Schweizer:innen tagsüber Energie durch ein Mittagsschläfchen auftankt. Spannend zu wissen: Westschweizer:innen machen häufiger einen Mittagsschlaf als der Rest der Schweiz. Unser Tipp: Achten Sie auf die gerade Lagerung Ihrer Wirbelsäule, um Rücken-, Nacken und Schulterschmerzen vorzubeugen. Auch das richtige Kissen spielt hier eine wichtige Rolle. Mehr dazu finden Sie auch in unserem Blogpost “Beugen Sie Rückenschmerzen vor  – mit der passenden Matratze.”

Störfaktoren des Schlafs

Guter Schlaf wird oftmals von 3 Hauptstörfaktoren behindert

Ergonomie – den richtigen Härtegrad der Matratze finden

Wie man sich bettet, so liegt man. Oder in diesem Fall: schläft man. Der direkte Zusammenhang zwischen qualitativ hochwertiger Schlafunterlage und gutem Schlaf ist tatsächlich wissenschaftlich erwiesen. Während 34% aller Schweizer:innen sich beim Aufstehen verspannt fühlen, wachen 11% sogar wegen Rücken- oder Nackenschmerzen auf. Vielfältige Faktoren können An- und Verspannungen fördern. Umso wichtiger ist eine ergonomische Schlafposition in der Nacht, damit sich der Körper von Belastungen des Tages regenerieren kann.

Die richtige Temperatur im Schlafzimmer

Auch die Temperatur spielt fürs Schlafen eine wichtige Rolle. Unsere Studie hat ergeben, dass 30% der Schweizer:innen nachts schwitzen und 14% frieren. Das beeinflusst den Schlaf enorm. Warum? Weil der Körper damit beschäftig ist seine Temperatur zu regeln und sich somit gegen den Schlaf «wehrt». Ist es zu kalt, frieren wir – Verspannungen und Erkältungen können die Folge sein. Ist es zu warm, schwitzen wir und können nicht einschlafen. Somit wird die nicht nur die Schlafqualität sondern auch unsere Gesundheit direkt beeinflusst. Auch ein feuchtes Bett kann ein frühzeitiges oder vermehrtes Aufwachen provozieren. In unserem Blogpost «Besser schlafen: So schaffen Sie ein optimales Schlafklima» erhalten Sie wichtige Tipps und Informationen rund ums Thema Temperatur im Schlafzimmer.

Unser Tipp vorab: Achten Sie im Schlafzimmer auch darauf, temperaturregulierende Schlafwäsche, Duvets und Kissen zu nutzen.

Die Schweiz ist gestresst

Das Stresslevel in der Schweiz nimmt seit Jahren zu, kürzlich besonders verstärkt durch die Pandemie. Unsere Studienergebnisse zeigen, dass nur 28% der Schweizer:innen problemlos einschlafen können. 31% schlafen schlecht aufgrund von Stress, 20% wegen Nervosität und 28%, wegen Anspannung. Diese verhindert nicht nur, dass wir nicht zur Ruhe kommen, sondern auch die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. Besonders kritisch: Wenn wir schlecht schlafen, regenerieren Körper und Gehirn sich nicht ausreichend, weswegen wir am nächsten Tag wiederum besonders anfällig für neuen Stress sind.

Unser Tipp: Bringen Sie Ruhe in die Zeit vor dem Einschlafen, um zu entspannen und damit gleichzeitig das vegetative Nervensystem zu entlasten. Helfen können beispielsweise Entspannungsübungen, das Lesen eines Buchs oder das Aufschreiben der Erlebnisse des Tages.

Mehrere Tipps wie man besser einschläft

Fazit

Die Schweizer:innen schlafen im Durchschnitt zwar lange genug, haben aber Mühe einzuschlafen. Achten Sie auf eine für Sie passende Unterlage und versuchen Sie Stress im Alltag zu reduzieren. Schlafrituale können zudem das Ein- und Durchschlafen fördern. Die ganzen Ergebnisse der Schlafstudie finden Sie auf www.schlafstudie.bico.ch. Und bevor wir Sie weiterträumen lassen noch ein Fun Fact: Wussten Sie, dass wir im Durchschnitt etwa eineinhalb Stunden pro Nacht träumen? Auch, wenn wir uns nicht mehr daran erinnern können.